Vorsicht: Giftig!

Pflanzenschutz, 24.03.2017

Das ungeliebte Jakobskreuzkraut

Auf vielen Feldern zeigt sich nun auch wieder das ungeliebte Jakobskreuzkraut. Die starke Vermehrung der Giftpflanze in den vergangenen Jahren hängt vor allem mit der reduzierten Grünlandpflege und Düngung und der veränderten Flächennutzung zusammen.

Besonders betroffen sind Flächen mit später Nutzung. Dabei breitet sich die Pflanze meist aus den Randbereichen aus, weswegen vor allem diese Bereiche gründlich kontrolliert werden sollten. Einzelpflanzen können in der Regel problemlos mechanisch entfernt werden. Bei großflächigem Auftreten empfiehlt die Landwirtschaftskammer NRW hingegen die Anwendung von Herbiziden, die vor allem im Frühstadium bis zum Stängelschieben eine gute Wirkung zeigen.

Erst wenn die Giftpflanze vollständig abgestorben ist, kann die Ernte auf der betroffenen Fläche erfolgen. Die entstehende Lücke sollte schnellstmöglich mit Nachsaaten geschlossen werden.

  Lukas Melzer
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