Wie viel Strom sich ernten lässt und wann sich die Anschaffungskosten amortisieren!
Kleine Balkonkraftwerke sind besonders seit den stark gestiegenen Strompreisen in aller Munde. Sie sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung und lassen sich ohne technisches Spezialwissen an vielen Stellen des Hauses installieren – etwa an Balkonbrüstungen, auf Garagendächern oder im heimischen Garten.
donnerwetter.de betreibt an mehreren Standorten solche Anlagen. Ein Blick auf die Stromproduktion zeigt, wie effizient kleine Balkonkraftwerke arbeiten!
Ertragsbeispiel
In unserem Beispiel wurde bis März bei wenig Sonnenschein durchschnittlich etwa 5–6 kWh Netzstrom pro Tag benötigt.
Mit teilweise freundlichem Wetter reduzierte sich der Strombezug aus dem Netz ab dem Frühjahr auf 2 bis 3 kWh pro Tag. An besonders sonnigen Tagen wie aktuell liegt der Netzbezug teils nur noch bei rund 1 kWh (s. Grafiken unten)
Selbstverständlich hängen diese Werte stark vom Standort, der Leistung und der Speicherkapazität des Kraftwerks ab.
Wird das Balkonkraftwerk um eine Speichereinheit erweitert, kann überschüssiger Tagesertrag gespeichert und nachts genutzt werden – der Stromverbrauch aus dem Netz ließe sich so noch weiter reduzieren.
Wirtschaftlichkeit
Je nach Verbrauch amortisiert sich ein Balkonkraftwerk nach etwa 7 bis 9 Jahren – in Haushalten mit höherem Stromverbrauch sind sogar Amortisationszeiten von 5 bis 6 Jahren möglich.
Damit wird der Eigenverbrauch von sauberer Sonnenenergie nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell attraktiv.
Pro Jahr können solche Anlagen zwischen 300 und 400 kWh Strom erzeugen und so die Stromkosten deutlich senken – eine lohnende Investition für alle, die unabhängigeren und nachhaltigeren Stromverbrauch anstreben.
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